Dank einer Jahresendrally an den US-Börsen und des starken Dollars verfügten die privaten Haushalte in den USA 2016 unter dem Strich über mehr Vermögen als die Schweizer Haushalte. Der Vorsprung sei jedoch hauchdünn, schreibt der Versicherer Allianz zu seinem Vermögensreport «Global Wealth Report», der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Die Netto-Geldvermögen in der Schweiz legten 2016 mit 3,7 Prozent vergleichsweise langsam zu. So verbuchten die westeuropäischen Länder im Schnitt einen Vermögenszuwachs von 5,7 Prozent. Auch bei den Schulden legten die Schweizer zu. Mit durchschnittlich 106'715 Franken lasten auf den Schultern von Herr und Frau Schweizer mehr Verbindlichkeiten als in den vier Nachbarländern zusammengenommen.

Positiver Börsenentwicklungen

Insgesamt wuchs das Brutto-Geldvermögen nach einem schwächeren Jahr 2015 (+4,7 Prozent) vor allem dank positiver Börsenentwicklungen im letzten Jahr wieder um 7,1 Prozent auf rund 195 Billionen Franken.

(sda/cfr)

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