In den USA ist die Inflationsrate im November stärker als erwartet gesunken. Die Jahresrate sei von 1,7 Prozent im Vormonat auf 1,3 Prozent gefallen, teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mit. Vor allem die gefallenen Energiepreise sind für den Rückgang verantwortlich. Im Vergleich zum Vormonat sank das Preisniveau um 0,3 Prozent. Erwartet wurde ein Rückgang um 0,1 Prozent.

Die Kernrate, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energiepreise und Nahrungsmittel ausblendet, fiel von 1,8 Prozent auf 1,7 Prozent. Volkswirte hatten hier keine Veränderung erwartet. Im Monatsvergleich stieg die Kernrate wie erwartet um 0,1 Prozent.

Weiter von Zielwert entfernt

Die Teuerung hat sich damit weiter vom Zielwert der Notenbank Fed von zwei Prozent entfernt. Die Federal Reserve beobachtet allerdings weniger den Verbraucherpreisindex, sondern richtet sich stärker nach dem Index der privaten Konsumausgaben (PCE).

Die Notenbank wird an diesem Mittwoch ihre geldpolitischen Entscheidungen veröffentlichen. Der sinkende Ölpreis macht den Geldbankern Sorgen. Beobachter erwarten trotzdem Hinweise auf eine Leitzinserhöhung im kommenden Jahr.

(awp/ise/ama)

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