Hiobsbotschaften über eine schwache Schweizer Wirtschaft machen die Runde. Die Organisation für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) korrigiert ihre Wachstumsprognose. Die Experten der ETH Konjunkturforschungsstelle revidieren ihre Aussagen ebenso wie jene des Bak Basel. Nach dem enttäuschenden Frühjahr erwarten Schweizer Konjunkturexperten nur noch ein schwaches Wirtschaftswachstum in diesem Jahr.

Trotzdem bleibt die Nachfrage nach Käse ungebrochen. Allerdings ist der Anstieg der Verkaufsmenge vor allem auf den ausländischen Käse zurückzuführen, während der Verkauf von Schweizer Käse leicht gesunken ist.

Plus 2,5 Prozent

Zwischen Januar und Juli 2014 ist der Käseumsatz im Detailhandel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent gestiegen, wie das Bundesamt für Landwirtschaft in seinem Marktbericht schreibt. Auch die Preise sind höher - sie nahmen um 2,2 Prozent auf 17.16 Franken pro Kilogramm zu.

Die Verkaufsmenge nahm insgesamt leicht um 0,2 Prozent zu. Dieses Plus ist auf den Anstieg des Verkaufs von ausländischem Käse zurückzuführen, der um 1,8 Prozent anstieg. Der Verkauf von Schweizer Käse dagegen sank leicht um 0,2 Prozent.

Von Januar bis Juli machte der Verkauf von ausländischem Käse genau ein Drittel der insgesamt verkauften Käsemenge aus. 2012 waren es in derselben Zeitspanne noch 31 Prozent gewesen.

(sda/ise/ama)

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