Die Weltbank hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in Asien angesichts der nachlassenden weltweiten Nachfrage gesenkt. Für dieses Jahr rechnet die Weltbank in den Schwellenländern im asiatisch-pazifischen Raum mit einem Wachstum von 7,2 Prozent.

Im Mai lag die Prognose noch bei 7,6 Prozent. Auch die Vorhersage für China, die grösste Volkswirtschaft der Region, senkte die Weltbank von 8,2 auf 7,7 Prozent. Dem Land drohe aber eine «noch ausgeprägtere Verlangsamung» seines Wirtschaftswachstums, teilte die Weltbank in einem am Montag veröffentlichten Bericht mit.

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«In einem fragilen äusseren Umfeld verlangsamt sich die Wirtschaft in Ostasien und in der Pazifikregion weiter.» Als grosse Risiken auch für Asien identifizierte sie die Schuldenkrise in Europa und die US-«Fiskalklippe» - eine Mischung aus Einschnitten bei Steuern und Ausgaben, die Ende des Jahres in Kraft treten werden und das Wachstum belasten könnte.

Das Wachstum in China hat sich vor allem durch Kontrollmechanismen der Regierung zur Abkühlung der überhitzten Wirtschaft und Inflation verlangsamt. Aber auch die schwache Nachfrage nach chinesischen Exporten hat zum schwächeren Wachstum beigetragen.

Es fiel im zweiten Quartal 2012 auf ein Drei-Jahres-Tief von 7,6 Prozent. Auch die chinesische Regierung gestand ein, dass damit möglicherweise noch nicht der Tiefpunkt erreicht sei und das Wachstum noch weiter abnehmen könnte.

(tke/sda)