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Zukunft
Wassermangel könnte die Weltwirtschaft abwürgen

Frauen auf Wassersuche im April in Indien: Das Problem mit dem Wasser verschärft sich. Keystone

Die Weltbank warnt vor einem Konjunktureinbruch wegen Wassermangel bis 2050. Schon jetzt leben 1,6 Milliarden Menschen in Ländern, wo Wasser knapp ist.

Veröffentlicht am 04.05.2016

Wassermangel infolge von Klimaveränderungen könnte der Weltbank zufolge bis 2050 zu einem Einbruch der Konjunktur in mehreren Regionen der Welt führen. Besonders hart dürfte es den Nahen Osten treffen, hiess es in einem am Dienstag vorgestellten Bericht.

Dort könne die Wirtschaftsleistung um bis zu 14 Prozent fallen. Auch in China und Indien würde der Wandel schwerwiegende Folgen haben.

1,6 Milliarden Menschen schon jetzt betroffen

Den Modellrechnungen der Weltbank zufolge dürften dagegen Westeuropa und Nordamerika verschont bleiben. Massnahmen zur Umverteilung des Wassers könnten in Zentraleuropa sogar zu einem Anstieg des Wirtschaft um elf Prozent führen, hiess es weiter.

Der Weltbank zufolge leben bereits jetzt etwa 1,6 Milliarden Menschen - ein Viertel der Weltbevölkerungen - in Ländern, wo Wasser knapp ist.

(reuters/gku/me)
 

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