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Studie
Weihnachten: 270 Franken für Spielwaren

Franz Carl Weber: Lässt Kinderaugen glänzen. Keystone

Lichtblick für den stationären Handel: Schweizer kaufen ihr Spielzeug zu Weihnachten nicht im Internet, sondern in den Innenstädten. Im Schnitt lassen sie fast 300 Franken liegen.

Veröffentlicht am 21.12.2016

Für die diesjährige Weihnachtsbescherung wollen Schweizer im Schnitt 270 Franken für Spielwaren springen lassen. Dabei kaufen sie die Ware vorzugsweise im Laden und nicht online. Grund dafür ist nicht zuletzt der Trend hin zu immer kurzfristigeren Einkäufen.

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK kaufte mehr als die Hälfte der Haushalte die Spielwaren weiterhin im Laden und nicht im Online-Handel, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Der Anteil von Online am Jahresumsatz beträgt noch immer weniger als 10 Prozent.

Kurzentschlossene gehen in den Laden

Die Einkäufe werden zudem immer kurzfristiger getätigt. Rund zwei Drittel der Befragten hat die Waren zwei Wochen vor Weihnachten noch nicht gekauft. Dieser Trend begünstigt die stationären Läden gegenüber dem Online-Handel. Konsumenten wollen nicht riskieren, dass Geschenke zu spät eintreffen. Allerdings informieren sie sich zunehmend online bevor sie in den Laden gehen.

Männer zeigten sich in der Umfrage besonders spendierfreudig. Unter den 30 Prozent der Befragten, welche mehr als 300 Franken ausgeben wollen, waren sie am stärksten vertreten.

Jeder Zehnte kaufte am Black Friday

Die aus Amerika importierte Verkaufsidee «Black Friday» hat auch im Spielwaren-Geschäft durchgeschlagen – besonders in der Westschweiz. 10 Prozent der Befragten gaben an, dieses Jahr am Black Friday Spielwaren eingekauft zu haben.

Der Black Friday findet am vierten Donnerstag im November statt. Mit Rabatten und Sonderangeboten feiern Detailhändler den Auftakt des Weihnachtsgeschäfts.

(sda/ise/cfr)

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