Die Weltmarktpreise für Nahrungsmittel haben nach Berechnungen der Weltbank ihren Abwärtstrend nach dem Rekordhoch im vergangenen Sommer weiter fortgesetzt. Nahrungsmittel seien seit dem historischen Höchststand im August 2012 kontinuierlich günstiger geworden, heisst es im Juli-Bericht der Weltbank.

Als Gründe für den Preisrückgang nannte die Weltbank einen Anstieg der Produktion, sinkende Importe und einen Zuwachs der Lagerbestände. Dies habe insgesamt für Druck bei den Exportpreisen bei Nahrungsmittel gesorgt. Nur beim Preis für Mais bleibe die Lage weiter angespannt.

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Weiterhin hohes Preisniveau

Trotz des Preisrückgangs auf dem Weltmarkt gibt die Weltbank bei den Kosten für Nahrungsmittel keine Entwarnung: Nach wie vor herrsche bei Nahrungsmitteln ein hohes Preisniveau, heisst es weiter im Juli-Bericht.  

Obwohl im Zeitraum vom Februar bis Juni die Preise insgesamt um 2 Prozent gesunken sind, sind sie auf dem Weltmarkt in den Monaten Mai und Juni wegen der ungünstigen Wetterbedingungen wieder gestiegen.

(jev/aho/awp)