Japan kommt bei der Bekämpfung der Deflation weiter voran. Die Konsumentenpreise im Februar stiegen ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln um 1,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat. Damit gab es den neunten Monat in Folge ein Plus.

Die von der Regierung in Tokio publik gemachte Teuerung entspricht den Erwartungen der Analysten. Die Daten gaben weiteren Grund zur Hoffnung, dass Japan sich langsam aus der seit 15 Jahren anhaltenden Deflation befreien kann. Die Notenbank will die Teuerungsrate an die Marke von zwei Prozent bringen.

Arbeitslosenquote gesunken

Für die Region Tokio lagen auch bereits Daten für den März vor. Demnach stiegen die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein Prozent.

Die Arbeitslosenquote ist im Februar zudem verglichen zum Vormonat von 3,7 auf 3,6 Prozent gesunken. Das ist der niedrigste Stand seit Juli 2007. In Japan herrscht zunehmend Arbeitskräftemangel. So kamen im Februar auf 100 Jobsuchende 105 offene Stellen. Im Vormonat waren es noch 104 Stellen gewesen. Seit 15 Monaten verbessert sich damit schon das Jobangebot.

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(sda/chb)