Die Weltwirtschaft kommt nach einer Erhebung des Ifo-Instituts wieder stärker in Schwung. Der auf Basis einer internationalen Umfrage erstellte Ifo-Index für die Weltwirtschaft sei im zweiten Quartal auf 99,5 Punkte gestiegen, nach 95,9 Punkten im Auftaktquartal, teilte das Forschungsinstitut mit.

Dabei zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen in den verschiedenen Weltregionen: Während sich das Wirtschaftsklima in Europa deutlich verbesserte, fiel der Indikator für Nordamerika spürbar zurück.

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Schlechte Aussichten für Russland

Trotz der Stimmungseintrübung in Nordamerika gehen die vom Ifo-Institut befragten Experten davon aus, dass sich das Wachstum in den USA im laufenden Jahr beschleunigen wird. Sie rechnen mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 2,7 Prozent, während sie das Wachstum in Europa nur auf 1,7 Prozent schätzten.

Laut der Umfrage dürften die Wachstumsraten für Lateinamerika und Asien unter den Vorjahreswerten liegen. Besonders pessimistisch zeigten sich die befragten Experten für Russland und die Ukraine, wo sie jeweils eine tiefe Rezession erwarten.

(awp/dbe)