Die Uno hat ihre Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr um einen Prozentpunkt auf 2,6 Prozent nach unten korrigiert.

Dabei stelle die Schuldenkrise in der Eurozone das «akuteste Risiko» für die wirtschaftliche Entwicklung dar, heisst es im Konjunkturausblick der Uno für 2012. Es bestehe die Gefahr, dass die Probleme in Europa und die schwächelnde Wirtschaft in den USA sich gegenseitig verstärkten und in eine globale Rezession mündeten.

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) könnte seine Wachstumsprognose für das kommenden Jahr senken. Angesichts der Krise in der Eurozone sei ein pessimistischeres Szenario «wahrscheinlich», sagte IWF-Sprecher Gerry Rice in Washington.

Seit der Veröffentlichung der letzten Prognose im Oktober hätten die Wirtschaft und die Märkte an Schwung verloren. Der IWF will seine aktualisierten Zahlen im Januar vorlegen.

(tno/vst/awp/sda)