1. Home
  2. Konjunktur
  3. Wenige Arbeitgeber halten Ausschau nach Mitarbeitern

Umfrage
Wenige Arbeitgeber halten Ausschau nach Mitarbeitern

Stellenmarkt
Stellenanzeiger: Der Arbeitsmarkt entwickelt sich verhalten. KeystoneQuelle: Getty Image

Die Stimmung auf dem Schweizer Arbeitsmarkt bleibt verhalten: Nur jeder zehnte Arbeitgeber plant bis Ende Jahr neue Mitarbeiter einzustellen.

Veröffentlicht am 13.09.2016

Mehr als neun von zehn Arbeitgebern in der Schweiz rechnen im vierten Quartal 2016 mit keiner Veränderung ihrer Personalbestände. Nach vier eingetrübten Quartalen in Folge sind allerdings die Personalverantwortlichen im Gastgewerbe und im Handel wieder etwas zuversichtlicher. Über die Sommermonate habe der Schweizer Arbeitsmarkt stagniert. Die Arbeitgeber zeigten sich auch im Hinblick auf das kommende Quartal zurückhaltend, heisst es im Arbeitsmarktbarometer des Arbeitsvermittlers Manpower vom Dienstag. Die Beschäftigungsaussichten dürften in den kommenden drei Monaten stabil bleiben.

92 Prozent der 750 zwischen dem 20. Juli und dem 2. August 2016 für das Arbeitsmarktbarometer befragten Arbeitgeber rechnen mit keiner Veränderung ihrer Personalbestände. 4 Prozent gehen von einem Anstieg aus und 3 Prozent von einem Rückgang.

Tessin als Schlusslicht

Arbeitgeber in sechs der zehn an der Umfrage teilnehmenden Wirtschaftssektoren rechnen im Verlauf des vierten Quartals mit einem Anstieg ihres Personals. Am positivsten werden dabei die Aussichten im Banken- und Versicherungswesen, im Immobilien- und Dienstleistungssektor und im Gastgewerbe beurteilt. Alle vier untersuchten Unternehmenskategorien weisen positive Beschäftigungsaussichten auf. Den grössten Optimismus legen die Arbeitgeber der Grosskonzerne an den Tag.

In vier von insgesamt sieben untersuchten Regionen gehen die Personalverantwortlichen für das vierte Quartal von positiven und zwei Regionen von stabilen Beschäftigungsaussichten aus. Arbeitgeber im Espace Mittelland rechnen dabei mit einer besonders erfreulichen Beschäftigungsdynamik. Die Tessiner Arbeitgeber erwarten hingegen einen Rückgang.

(sda/mbü/jfr)

Anzeige