Die Euro-Zone legt vor und ist im ersten Quartal doppelt so stark gewachsen wie die weltgrösste Volkswirtschaft USA. Das Bruttoinlandprodukt legte von Januar bis März um 0,6 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte.

Eine frühere Schätzung hatte noch auf 0,5 Prozent gelautet. Die USA hatten dagegen im Auftaktquartal nur ein Plus von 0,3 Prozent erzielt. Die Daten werden von der Europäischen Zentralbank (EZB) genau beobachtet. Der kräftige Zuwachs dürfte den Befürwortern einer baldigen Abkehr von der ultra-lockeren Geldpolitik weitere Argumente liefern.

Spanien an der Spitze

Unter den vier grössten Ländern der Euro-Zone schaffte Spanien mit 0,8 Prozent das kräftigste Plus. Deutschlands Wirtschaft wuchs um 0,6 Prozent, Frankreich und Italien jeweils um 0,4 Prozent.

Auch in Griechenland nahm das Bruttoinlandprodukt überraschend um 0,4 Prozent zu. Damit wurde eine frühere Schätzung kräftig nach oben revidiert, die für das schuldengeplagte Land noch ein Minus von 0,1 Prozent und damit einen Rückfall in die Rezession angenommen hatte.

(sda/chb)