Die Schweizer Wirtschaft ist verhalten ins Jahr gestartet. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stagnierte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal praktisch. Die Wirtschaftsleistung war um 0,1 Prozent höher als im Schlussquartal 2015, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Mittwoch mitteilte.

In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres war die Wirtschaft noch um 0,4 Prozent gewachsen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal nahm das BIP im Zeitraum Januar bis März um 0,7 Prozent zu.

Konsum stützt die Konjunktur

Die Warenexporte wuchsen im Quartalsabstand um 2,1 Prozent, die Importe nahmen um 0,4 Prozent zu. Eine Wachstumsstütze waren auch die privaten Konsumausgaben, die um 0,7 Prozent höher waren als im vierten Quartal 2015. Der Staat dagegen gab um 0,8 Prozent weniger aus.

Ökonomen hatten für das erste Quartal im Schnitt einen BIP-Anstieg von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal prognostiziert und 0,8 Prozent Wachstum gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

(reuters/mbü/ama)

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