Die US-Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom erlag am Dienstag im Alter von 78 Jahren einem Krebsleiden, wie die Universität von Indiana mitteilte.

Ostrom, die seit 1965 für die Universität arbeitete, sei «fabelhaft und unersetzbar» gewesen. Die renommierte Umweltökonomin hatte 2009 zusammen mit dem Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler Oliver Williamson den Wirtschafts-Nobelpreis erhalten. Sie wurde damit für ihr Forschung zum Management natürlicher Ressourcen ausgezeichnet.

Nach Ansicht des Nobelpreis-Komitees hatte die Wissenschaftlerin gezeigt, dass Nutzergruppen Gemeingüter erfolgreich verwalten können. Zudem habe sie die These angefochten, dass Gemeingüter grundsätzlich schlecht verwaltet werden, sofern sie nicht in Behördenhand oder privatisiert worden sind.

(laf/sda)