Die Preise für Wohneigentum sind im Kanton Zürich im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorquartal um 1,4 Prozent gestiegen. Neu steht der von der ZKB berechnete Zürcher Wohneigentumsindex ZWEX bei 270,70 Punkten (Q1 1980 = 100). Bezogen auf das Vorjahresquartal haben sich die Preise für Wohneigentum kantonsweit um 0,3 Prozent verteuert.

Der Preisanstieg im Berichtsquartal liege zwar über den Werten der Vorquartale. Der jüngste Anstieg werde aber nicht als Rückkehr zum Trend stark ansteigender Preise sondern als kurzfristige Abweichung bewertet, heisst es in dem von der ZKB veröffentlichten Immobilienbarometer.

Künftig ruhigeres Fahrwasser

Es sei davon auszugehen, dass sich die Immobilienpreise künftig in ruhigerem Fahrwasser bewegen würden. Zum einen dämpfe das erreichte Preisniveau die Nachfrage, zum anderen dürften die verschärften Kreditvergabestandards erst in den folgenden Monaten ihre volle Wirkung entfalten, wie es heisst.

Ein Preiseinbruch werde aber auch nicht gesehen, denn dafür seien die Fundamentaldaten zu intakt: ein solides Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts und nach wie vor attraktive Hypothekarzinsen.

Preise in den Gemeinden steigen um knapp zwei Prozent

Im Detail entwickelten sich die Preise im Kanton Zürich wie folgt. Der ZWEX SEE (Q3 2006 = 100), der die Preisentwicklung in den Gemeinden rund um den Zürichsee und der Stadt Zürich abbildet, stieg auf 133,84 Punkte. Dies bedeutet einen Zuwachs von 1,8 Prozent im ersten Quartal und ein Minus von ebenfalls 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

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Der ZWEX REGIO (Q3 2006 = 100) misst die Preisentwicklung im restlichen Kanton und nahm um 1,2 Prozent auf 133,53 Punkte zu. Im Vergleich zum Vorjahresquartal resultiert ein Anstieg um 1,1 Prozent.

Der ZWEX wird quartalsweise berechnet. Er misst die Preissteigerung von Wohneigentum im Kanton Zürich seit 1980 und basiert den Angaben zufolge auf Daten von rund 17'200 Transaktionen von Einfamilienhäusern und Stockwerkeigentum.

(awp/dbe/vst)