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Warnung
Xi Jinping malt schwarz für die Weltwirtschaft

Chinas Präsident malt schwarz für die Weltwirtschaft
Xi Jinping: Er ist zurzeit Gastgeber für die Vertreter der anderen BRICS-Staaten. Keystone

Der chinesische Präsident Xi Jinping sieht wachsende Gefahren für die globale Konjunktur. Er kritisiert das fehlende Interesse gewisser Länder an der internationalen Zusammenarbeit.

Veröffentlicht am 05.09.2017

Chinas Präsident Xi Jinping hat vor steigenden Risiken für die Weltwirtschaft gewarnt. Zwar hätten der internationale Handel und die Investitionen wieder Fahrt aufgenommen, sagte Xi am Dienstag auf einem Treffen der fünf grossen Schwellenländer. Zugleich hätten aber auch die Gefahren für die globale Konjunktur zugenommen.

«Manche Länder sind zunehmend nach innen orientiert, und ihr Bestreben, an der globalen Entwicklungszusammenarbeit teilzunehmen, hat nachgelassen», sagte Xi. So seien multilaterale Handelsgespräche nur mit grossen Schwierigkeiten vorangegangen, zudem sei die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auf Widerstand gestossen. Vor diesem Hintergrund trat Xi für eine engere Zusammenarbeit der aufstrebenden Schwellenländer ein.

China als Hüterin der Globalisierung

Auf dem Gipfel, an dem Brasilien, Russland, Indien und Südafrika teilnehmen, steht angesichts drohender US-Sanktionen gegen China der Kampf gegen Protektionismus im Vordergrund. Die Volksrepublik, die dieses Jahr den Vorsitz der sogenannten BRICS-Staaten innehat, positioniert sich als Hüterin der Globalisierung, obwohl dem Land ebenfalls zahlreiche unfaire Handelspraktiken vorgeworfen werden.

(reuters/mbü)

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