Die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz ist im März 2014 gegenüber dem Vormonat um 6413 auf 142'846 Personen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank damit auf 3,3 Prozent von 3,5 Prozent im Februar, der saisonbereinigte Wert betrug unverändert 3,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl der Arbeitslosen hingegen um 3853 Personen oder um 2,8 Prozent zu, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte.

Die Zahlen fielen erwartungsgemäss aus. Von AWP befragte Ökonomen hatten für den Berichtsmonat eine Bandbreite von 3,2 Prozent bis 3,4 Prozent und für die saisonbereinigte Ziffer eine von 3,1 Prozent bis 3,2 Prozent geschätzt.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) sank im Berichtsmonat um 8,1 Prozent auf 17'854, im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich somit ein Rückgang um 5,0 Prozent.

Kurzarbeit um die Hälfte gesunken

Insgesamt wurden im Berichtsmonat 199'911 Stellensuchende registriert, 6023 weniger als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg die Zahl hingegen um 2,9 Prozent. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 699 auf 14'741.

Im Januar 2014 waren ausserdem 1952 Personen von Kurzarbeit betroffen, fast die Hälfte weniger als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe sank um 98 auf noch 214. Die ausgefallenen Arbeitsstunden verringerten sich um knapp 30 Prozent auf 116'349 Stunden. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Januar 2013) waren noch 492'604 Ausfallstunden registriert worden (verteilt auf 8824 Personen in 631 Betrieben).

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Ferner kam es Januar (gemäss vorläufigen Angaben) zu 3742 Aussteuerungen von Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats ausgeschöpft hatten.

(awp/me/sim)