In den USA ist die Beschäftigung im Privatsektor im Februar weniger stark gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat seien 139'000 neue Stellen geschaffen worden, teilte der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) am Mittwoch in Washington mit. Finanzanalysten hatten mit einer Zunahme um 155'000 Jobs gerechnet. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat deutlich nach unten revidiert. Der Anstieg hatte demnach bei 127'000 Stellen gelegen, nachdem zunächst noch ein Zuwachs von 175'000 ermittelt worden war.

Der offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der die Entwicklung breiter abbildet und auch die Beschäftigung im öffentlichen Sektor umfasst, wird am Freitag veröffentlicht. Der ADP-Bericht liefert einen Vorgeschmack auf die Zahlen der Regierung. US-Arbeitsmarktdaten stehen derzeit besonders im Fokus der Finanzmärkte. Sie gelten als entscheidend dafür, in welchem Tempo die US-Notenbank Fed ihr Anleihekaufprogramm einschränkt.

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