Die Schweizer Börse wird aufgrund durchwachsener Vorgaben aus dem Ausland wenig verändert erwartet. Vor der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten dürften sich die Anleger zurückhalten. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,1 Prozent tiefer mit 7891 Punkten. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart um 0,2 Prozent leichter mit 7854 Zählern.

Am Vortag hatten gute Firmenbilanzen und US-Konjunkturzahlen sowie Zinssenkungshoffnungen den Dividendenpapieren weiteren Auftrieb verliehen und der Leitindex SMI schloss um 0,5 Prozent höher.

Kursbewegende Impulse sind dünn gesät. Am Nachmittag könnten die Angaben zum US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal und der Konsumentenvertrauensindex der Universität Michigan den Märkten noch eine neue Richtung geben.

Die Grossbank Credit Suisse hat die Einzelheiten der Aktiendividende festgelegt, die es neben der Barausschüttung geben soll. Aktionäre sollen für 41 bestehende Titel eine neue Aktie als Ausschüttung erhalten.

Nach einer Verurteilung zu Schadenersatz in den USA hat der Hörgerätehersteller Sonova die Rückstellungen für solche Schadenersatzklagen auf 198 Millionen Franken erhöht. Gegen das Urteil selbst wird der Konzern Einspruch einlegen.

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Der Stahlkocher Schmolz+Bickenbach wird am 28. Juni die zunächst für April geplante Generalversammlung abhalten. Zuvor hatte der Hauptaktionär eine ausserordentliche Generalversammlung gefordert und vier eigene Kandidaten für den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Der Verwaltungsrat will zu gegebener Zeit dazu Stellung nehmen.

Der Maschinenbauer Bucher hat im ersten Quartal einen leichten Umsatzrückgang verbucht. Der Auftragseingang fiel um 14,7 Prozent höher aus als im Vorjahr.

(tke/aho/reuters)