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Kolumne
Digitales Leben: Der Boom der Emojis

Bunte Welt der Emojis: Sich über die bunten Bilder aufregen, hilft nicht. Iemoji

Bunte Bildchen statt Wörter zu verschicken wird immer beliebter - die Emojis sind nicht aufzuhalten. So sieht die Kommunikation der Zukunft aus.

Von Tim Höfinghoff
am 20.05.2015

Lange habe ich versucht, die bunten Bilder zu ignorieren, die mir Leute per SMS oder per Skype-Nachricht schicken. Emojis seien eine kindische Spielerei, die niemand braucht, dachte ich. Doch dann habe ich realisiert, dass es nicht hilft, sich darüber aufzuregen.

Auberginen-Emoji verbannt

Immer mehr Menschen, egal aus welcher Generation, sind verliebt in die bunten Bilder. Emojis boomen. Alle nutzen sie – und schicken sie mir. Der Trend lässt sich auch nicht von Firmen wie Instagram aufhalten, die kürzlich ein Auberginen-Emoji verbannte (zu frivol!).

Frieden geschlossen

Bei manchen Apps verdrängen die Icons zunehmend die Wortbeiträge. Bald wird niemand mehr Textnachrichten schicken, es gibt dann nur noch bunte Bilder. Dafür gibt es übrigens auch schon eine App. Sie heisst Emojli. Um der Zukunft also nicht im Weg zu stehen, habe ich schnell Frieden geschlossen mit den Emojis.

Mehr noch: Ich werde diese Form der Kommunikation ab sofort ganz oft nutzen. Auswahl habe ich genug: Auf meiner Smartphone-Tastatur sind mehr als 800 Symbole verfügbar.

Tim Höfinghoff ist Textchef der «Handelszeitung».  Hier schreibt er regelmässig über das digitale Leben.

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