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Kolumne
Digitales Leben: Ein neuer Job mit LinkedIn

Linkedin: Das Netzwerk dient auch als Jobbörse. Keystone

LinkedIn ist das weltweit grösste berufliche Netzwerk mit 300 Millionen Menschen. Ständig schlägt der Algorithmus neue Kontakte vor. Auch viele Jobofferten gibt es - die sind aber oft ziemlich absurd.

Von Tim Höfinghoff
am 04.12.2015

Was Social Media angeht, setze ich jetzt auf LinkedIn. Ich musste feststellen, dass so ziemlich alle meine Kollegen Hunderte Kontakte dort haben. Ich habe 41 Kontakte.

Bei Facebook, Xing und wo ich sonst noch überall angemeldet bin, mache ich also Pause, bis ich den Rückstand bei LinkedIn aufgeholt habe. Denn in Sachen Beruf und Karriere sollte man sich nicht abhängen lassen, raten Karriereexperten. Digital schon mal gar nicht.

Der Algorithmus schlägt ständig neue Menschen vor

Also verbringe ich nun jeden Abend damit, mich zu vernetzen. Das klappt super. Der LinkedIn-Algorithmus schlägt mir ständig neue Menschen vor. Am nächsten Morgen quillt zwar mein E-Mail-Postfach mit Bestätigungen über, wer meine Vernetzungsaufforderung akzeptiert hat. Aber das muss ich ertragen.

Toll auch, dass LinkedIn mir ständig Jobs vorschlägt. Nicht, dass ich gerade einen neuen Job suche, aber sich umzugucken schadet nie. Dabei gibt es allerdings ein Problem. LinkedIn präsentiert mir völlig absurde Jobangebote. Eine Arztpraxis möchte und kann ich nicht übernehmen. Auch als Chemiker will ich nicht arbeiten.

Ist meine Vita zu öde?

Woher kommen diese Angebote? Ist meine Vita zu öde? Bin ich mit den falschen Leuten vernetzt? Muss ich mein Profil verbessern? Oder ist der Such-mir-den-passenden-Job-Algorithmus von LinkedIn einfach schlecht?

Nun habe ich gesehen, dass ich per Klick bei LinkedIn einen Headhunter anheuern kann. Vielleicht probiere ich das.

Tim Höfinghoff ist Mitglied der Chefredaktion der «Handelszeitung». Hier schreibt er regelmässig über das digitale Leben.

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