Google hat im Ringen mit Amazon und Microsoft um die Vorherrschaft bei Online-Rechendiensten seine Cloud-Gebühren gesenkt. Die Spanne reiche von 30 bis 85 Prozent, teilte der US-Konzern am Dienstag mit. Für Speicherplatz im Internet würden nun 2,6 US-Cent je Gigabyte verlangt.

«Die Kosten für virtualisierte Hardware sollten im gleichen Masse fallen wie die für die zugrundeliegende, echte Hardware», erklärte der hochrangige Google-Manager Urs Hölzle im Entwickler-Blog von Google. In den vergangenen fünf Jahren seien die Hardware-Preise um bis zu 30 Prozent zurückgegangen, die für öffentliche Cloud-Dienste jedoch nur um acht Prozent.

Auch Cisco gibt eine Milliarde aus

Beim Cloud Computing stellen Anbieter Speicherkapazität und Rechendienste online bereit. Ihre Kunden können damit auf den Kauf und die Wartung eigener Hardware verzichten.

Der Internet-Einzelhändler Amazon stieg als eines der ersten Unternehmen gross in das inzwischen schnell wachsende Geschäft ein. Der Netzwerkspezialist Cisco kündigte am Montag an, eine Milliarde Dollar für den Einstieg in die Wolke auszugeben.

(reuters/vst)

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