Für UBS-Aktienanalyst Steven Milunovich ist klar: Recherchen auf Seiten der Zulieferer würden eine Markteinführung des iPhone 6 im Juni-Quartal unwahrscheinlich machen. «Ein Verkaufsstart im August/September sei dagegen das glaubwürdigste Szenario», schreibt Milunovich in einem Report.

Das lässt natürlich nach wie vor Raum für Spekulationen über den genauen Zeitpunkt der Vorstellung des Geräts: Diese erfolgt bekannterweise in der Regel einige Wochen bevor die jeweiligen Apple-Geräte überhaupt erhältlich sind. Kommt hinzu, dass die Markteinführung weltweit gestaffelt von sich geht – und die Schweiz bei einem neuen Produkt aus der Küche von Firmenchef Tim Cook selten in der ersten Reihe steht.

Bildschirmgrössen von 4,7 und 5,5 Zoll?

Während die Version mit einem 4,7 Zoll grossen Display sicher sei, setzt der UBS-Analyst hinter die Version mit einem grösseren Display ein Fragezeichen. Verschiedene Quellen halten den 5,5-Zoll-Bildschirm aber bereits für gebucht – auch, weil bei Herstellern von Schutzhüllen erste Case-Prototypen aufgetaucht seien.

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Für das laufende Jahr werden 172 Millionen verkaufte iPhone-Einheiten prognostiziert. Während bei China Mobile die Markteinführung scheinbar etwas langsamer vonstatten gegangen sei, könnte es aber hier im zweiten Halbjahr zu einer stärkeren Entwicklung kommen, heisst es bei der UBS. Weil der High-End-Smartphonemarkt gesättigt sei und das iPad-Verkaufsvolumen geringer ausfallen dürfte als angenommen, rechnet Milunovich mit einem schwierigen ersten Halbjahr für Apple.

(vst)