Wie oft werden einem schon kleine Restaurants mitten in der Altstadt empfohlen, in denen wirklich keine Touristen sind? In Kiew ist dies keine Seltenheit. Einfach weil kaum einer die Millionenstadt am Dnjepr kennt – dabei ist sie die siebtgrösste Europas. Und hier gibt es wirklich was zu erleben.

Kiew strahlt den Besucher an, überall goldene Kuppeln – kein Wunder bei 4000 orthodoxen Kirchen. Die Stadt ist wie Paris auf sieben Hügeln gebaut. Sie wurde vor 1500 Jahren von den Wikingern gegründet, glänzt aber wie eine ägyptische Schatzkammer. Heute stehen Sowjetgigantismus, Jugendstilfassaden, Kirchenopulenz und Hochglanzmoderne nebeneinander. Die Innenstadt besteht aus zwei Zentren: Der Unterstadt Podol und der Oberstadt rund ums Olga-Denkmal. Verbunden sind sie mit einer hölzernen Standseilbahn.

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Den Spaziergang von der Gorodetskogo-Strasse hinauf zum Regierungspalast sollte sich niemand entgehen lassen: Jugendstil-Stadthäuser bis zu zehn Stockwerke hoch und viele kleine Cafés, die zum Entspannen und Geniessen einladen.

Die Stadt hat auf jeden Fall das Zeug zur Touristenmetropole: Atemberaubende Architektur, gutes Essen, Gegensätze, herzliche Leute. Und sie eignet sich sogar bestens für Wochenendtrips: Sonntags sind nämlich sämtliche Geschäfte geöffnet. (jf)

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