«Nur» noch 3178 EU-Banker verdienten 2013 mehr als eine Million Euro, wie aus einer am Montag veröffentlichten Erhebung der EU-Bankenaufsicht EBA hervorgeht. Die Zahl der Einkommensmillionäre ist damit rückläufig. 2012 waren es zehn Prozent mehr.

Grund für den Rückgang seien unter anderem Veränderungen bei den Wechselkursen und eine geringere Profitabilität in der Branche. Allein in Grossbritannien erhielten 2086 Bankern ein Gehalt im siebenstelligen Bereich. In das Entgelt wurden die Bonuszahlungen für die Banker eingerechnet.

Gedeckelte Boni

An der Einkommensstruktur der Banker-Millionäre dürfte sich nach EBA-Schätzungen bei der Vorlage der Zahlen für 2014 einiges ändern. Denn die EU hat die Boni für Banker in besonders risikoträchtigen Bereichen auf das Doppelte des Fixgehaltes gedeckelt.

Ohne Zustimmung der Generalversammlung dürfen die Prämien nicht höher sein als das Grundgehalt. Die EU will damit Exzesse bremsen und die Orientierung der Banker am kurzfristigen Erfolg durch eine langfristige Sicht ersetzen.

(sda/ise)