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Steuerstreit
«Abgeltungssteuer ist zu kompliziert»

Pierin Vincenz: Der Raiffeisen-Chef sieht keine Alternative zum Informationsaustausch. (Bild: Keystone)

Nach dem Einlenken von Österreich und Luxemburg ist Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz überzeugt, dass kein Weg mehr am automatischen Informationsaustausch vorbeiführt.

Veröffentlicht am 04.05.2013

Im Interview mit der «Ostschweiz am Sonntag» lässt Raiffeisen-CEO Pierin Vincenz keinen Zweifel daran, dass es hinsichtlich automatischem Informationsaustausch mit der EU zu einer schnellen Lösung kommen muss. «Das Konzept, viele verschiedene Abgeltungssteuern zu haben, ist einfach zu kompliziert», macht Vincenz klar.

Zudem werde der Druck auf die Schweiz nach dem Einlenken von Österreich und Luxemburg in Sachen Bankgeheimnis immer grösser. Vincenz beruhigt aber die steuerehrlichen Sparer, wie er im Interview sagt.

Es werde auch weiter ein Bankkundengeheimnis geben, aber kein Bankgeheimnis, das unversteuertes Geld schützt. Für altes unversteuertes Vermögen kann sich der Banker eine Amnestie vorstellen.

(muv)

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