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Spitzenmanager
Andrea Orcel will Abfuhr von Santander nicht akzeptieren

Andrea Orcel, investment bank president of UBS Group AG, gestures while speaking during a Bloomberg Television interview in London, United Kingdom, on Friday, March 31, 2017. Orcel, said banks considering moving employees from London because of the U.K.'s exit from the European Union need to pay more attention to where people want to live and what cities offer the best pool of talent. Photographer: Simon Dawson/Bloomberg

Andrea Orcel: Der frühere UBS-Investmentchef wehrt sich gegen die Absage von Santander.

Quelle: ? 2017 Bloomberg Finance LP

Orcels Wechsel an die Spitze von Santander ist wegen seiner Salärforderung geplatzt. Nun will der Ex-UBS-Manager die Grossbank wohl verklagen.

Veröffentlicht am 29.01.2019

Andrea Orcel sollte neuer Chef von Santander werden. Doch die spanische Grossbank machte einen Rückzieher im letzten Moment: Weil Orcel zu viel Geld forderte, verzichtete Santander auf die Dienste des Spitzenmanagers. Der Italiener pochte auf ein Willkommensgeschenk von rund 50 Millionen Euro. Auf diese Summe hatte Orcel verzichtet, als er seinen Posten als Chef der Investment Bank bei der UBS quittierte.

Orcel plant nun, Santander zu verklagen, wie die «Financial Times» wissen will: Der Italiener will beweisen können, dass Santander seine Gehaltsvorstellung kannte – und ihm die riesige Zahlung zusicherte.

Ein Wiedereinstieg bei der UBS zeichnet sich für Orcel nicht ab - die Türen bei seinem früheren Arbeitsgeber sind ihm versperrt. Eine Rückkehr sei keine «realistische Option», sagte UBS-Chef Sergio Ermotti letzte Woche der Nachrichtenagentur Reuters.

(mbü)

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