Den Beschäftigten wird es zu viel: «Sie sind überarbeitet und kaputt», berichtet die Online-Ausgabe der  «Financial Times Deutschland» mit einem Blick in die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankurt. «Nun rufen die Retter nach Rettung.»

Die EZB-Gewerkschaft Ipso befragte die 1500 Notenbank-Mitarbeiter - nicht weniger als 715 haben sich negativ geäussert. «Ihnen droht ein Burnout», heisst es. Gewerkschaftschef Marius Mager habe sich laut Bericht an EZB-Präsident Mario Draghi gewandt: Die chronische Überlastung provoziere ein «ernstes potenzielles Risiko für die EZB».

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80 Prozent der Befragten hätten die hohe Arbeitsbelastung beklagt, fast 20 Prozent gaben an, dass die Arbeitszeit ihr Leben «massiv» beinflusse. «16 Prozent sagen gar, der Stress habe ernste Folgen für Gesundheit und Privatleben», so der Bericht.

Entspannung ist nicht in Sicht, auch wenn Draghi bei einer Mitgliederversammlung 50 bis 60 zusätzliche Stellen in Aussicht gestellt hatte. «Offiziell wird die Zahl nicht bestätigt», schreibt die «FTD».

(vst/chb)