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Korruptionsvorwurf
Credit Suisse: USA untersucht Stellenbesetzung in Asien

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Credit Suisse: Börogebäude in Zürich Oerlikon. Quelle: Keystone

Die Credit Suisse steht im Verdacht, von Regierungen «empfohlene» Mitarbeiter auf dem Lohnzettel zu haben.

Veröffentlicht am 14.02.2018

Die Credit Suisse gerät wegen ihrer Einstellungspraktiken in Asien ins Visier der US-Behörden. Die Behörden untersuchen, ob das Institut dort Mitarbeiter «auf Empfehlung» von Regierungsstellen oder anderen staatlichen Gesellschaften eingestellt hat – im Gegenzug für behördliche Genehmigungen oder Aufträge für die Investmentbank. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Quartalsbericht hervor.

Damit hätte das Institut gegen amerikanische Korruptionsvorgaben verstossen. Entsprechend seien unter anderem das US-Justizministerium und die US-Börsenaufsicht SEC bei Credit Suisse vorstellig geworden. Die Bank arbeite mit den Behörden zusammen.

(reuters/ise/tdr)

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