Konzernchefs aus aller Welt blicken wieder positiver auf die Konjunktur als letztes Jahr. Das ergibt eine Umfrage des Beratungs- und Prüfungsunternehmens PWC, die im Vorfeld des 43. Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden 1330 Firmenbosse aus 68 Ländern befragt.

Nur noch 28 Prozent der Konzernchefs befürchtet demnach ein Schrumpfen der Weltwirtschaft in diesem Jahr. Zwölf Monate zuvor waren noch 48 Prozent der Konzernlenker überzeugt, dass die globale Konjunktur tauchen werde. 18 Prozent erwarten wieder ein Wachstum der Weltwirtschaft. Vor einem Jahr waren es nur 15 Prozent gewesen.

Allerdings verleitet die Konjunkturlage nicht zu Enthusiasmus. Nur noch 36 Prozent der Geschäftsleiter sind sehr zuversichtlich, in den nächsten zwölf Monaten den Umsatz steigern zu können. Das sind nochmals weniger als vor einem Jahr, als noch 40 Prozent sich sehr zuversichtlich gezeigt hatten.

WEF-Gründer Klaus Schwab begrüsste am Abend die Teilnehmer des WEF in Davos begrüsst. Ziel des Treffens sei, in einer immer komplexeren Welt den Dialog zu fördern, sagte er. Seine Frau Hilde verlieh den Preis «Crystal Award», unter anderen der Schauspielerin Charlize Theron.

Die 37-jährige Südafrikanerin habe ihre Begabung auch dafür genutzt, sich humanitär zu engagieren und damit die Welt zu verbessern. So gründete die Oscar-Preisträgerin in ihrer Heimat das Anti-Aids-Projekt «Charlize Theron Africa Outreach Project». 2008 war sie zudem zur Uno-Friedensbotschafterin ernannt worden.

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3300 Soldatinnen und Soldaten

Das WEF wird derweil auch von der Schweizer Armee am Boden und in der Luft gesichert. Voraussichtlich werden 3300 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz stehen. Das WEF findet zwar in Davos statt, das Einsatzgebiet der Armee umfasst aber grosse Teile des Kantons Graubündens, wie der Chef der Bodentruppen, Divisionär Marco Cantieni, am Dienstag vor den Medien in Thusis sagte. Die Kernzone verläuft entlang der Zufahrtswege von Landquart und von Thusis nach Davos.

Die Armee unterstützt die Polizei und die zivilen Behörden: Sicherungseinsätze am Boden und in der Luft gehören dazu, ebenso Lufttransporte von völkerrechtlich geschützten Personen, Personenschutz und Sanitätsdienst. Zudem leisten Soldaten Auf- und Abbauarbeiten. So errichteten sie ganze 18 Kilometer Absperrzaun.

(tno/sda/awp)

Wer beim WEF 2013 dabei ist: