Rajat Guptas Insidergeschäfte wurden ihm zum Verhängnis. Die Anklage hatte Gupta unter anderem vorgeworfen, dem bereits wegen Insiderhandels verurteilten Hedgefonds-Manager Raj Rajaratnam Insidertipps gegeben zu haben.

Rajaratnam, der im Oktober zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden war, ist ein langjähriger Freund Guptas. Gupta war von 1994 bis 2003 Chef von McKinsey, ausserdem war er Verwaltungsrats-Mitglied von Goldman Sachs und Procter and Gamble. Ihm droht nun ebenfalls eine Haftstrafe.

Gupta habe «beeindruckende Erfolge» erreicht, erklärte Staatsanwalt Preet Bharara. «Aber er hat alles weggeschmissen.» Gupta tausche nun «den noblen Aufsichtsratssaal gegen die Aussicht auf eine bescheidene Gefängniszelle».

(chb/sda)