Trotz eines Gewinnsprungs und einer starken Aktienkursentwicklung im vergangenen Jahr muss sich Goldman-Sachs -Chef Lloyd Blankfein mit einem geringeren Einkommen begnügen. Für 2012 strich Blankfein insgesamt 13,3 Millionen Dollar ein, wie die US-Investmentbank in einer Börsenmitteilung bekanntgab. Das waren 18 Prozent weniger als 2011.

Während der Konzernlenker dasselbe Grundgehalt von zwei Millionen Dollar und sogar einen höheren Bargeld-Bonus ausbezahlt bekam, sanken die Aktienvergütungen deutlich. Auch die anderen in der Mitteilung genannten Top-Manager des mächtigen Wall-Street-Hauses mussten niedrigere Einkommen für 2012 hinnehmen.

Goldman hatte den Gewinn zwar nahezu verdreifacht, der Börsenwert erhöhte sich um 41 Prozent. Im operativen Geschäft blieben die Ergebnisse aber vergleichweise bescheiden.

(jev/reuters)