Die Etihad Aviation Group hat einen neuen CEO: Der Brite Tony Douglas übernimmt das Amt im Januar 2018. Derzeit arbeitet er noch als CEO der Ausrüstungs- und Logistikabteilung des britischen Verteidigungsministeriums.

Zuvor war Douglas bereits beim staatlichen Flughafenbetreiber BAA tätig. Hier wurde er nach mehreren Stationen CEO des Flughafens Heathrow. Danach wechselte er als COO zum Bauunternehmen Laing O'Rourke. Douglas war ausserdem in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig, nämlich als CEO der Abu Dhabi Ports Company und als CEO des Abu Dhabi Airports. 2015 wechselte er ins britische Verteidigungsministerium.

Zurück nach Abu Dhabi

«Wir freuen uns, dass Tony zurück nach Abu Dhabi kommt, um Etihad zu leiten», kommentiert H.E. Al Mazrouei, Verwaltungsratspräsident der Etihad Aviation Group. «Er hat die Transformation grosser Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) und in Grossbritannien geführt und versteht die UAE und die Region.»

Der CEO von Etihad Airways, der Schweizer Peter Baumgartner, bleibt in seiner bisherigen Position. Er berichtet an Tony Douglas. Douglas ersetzt James Hogan. Das Unternehmen hatte im Januar bekanntgegeben, dass Hogan sein Amt abgeben müsse. Interimschef war seit Mai Ray Gammell. 

Zur Etihad Aviation Group gehören fünf Sparten, darunter Etihad Airways, Etihad Airways Engineering, Etihad Airport Services, Hala Group und Airline Equity Partners.

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(cfr/mbü)

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