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Griechische Bankenaffäre: Spuren führen in die Schweiz

Im Visier der Athener Staatsanwaltschaft: Die von Lavrentiadis kontrollierte Proton Bank. (Bild: Keystone)

Der griechische Unternehmer Lavrentios Lavrentiadis hatte gemäss Recherchen der «Handelszeitung» grosse Pläne in der Schweiz. In seinem Heimatland wird gegen ihn ermittelt.

Von Jorgos Brouzos
am 23.11.2011

Der griechische Unternehmer Lavrentios Lavrentiadis plante gemäss Recherchen der «Handelszeitung» in Zürich seit mehr als einem Jahr die Gründung einer eigenständigen Bank. Mit der ZVM Generation Wealth und der Kronos Investment Limited wurden die entsprechenden Firmen im letzten und zu Beginn dieses Jahres ins Zürcher Handelsregister eingetragen.

Lavrentiadis war auch die treibende Kraft hinter dem Zürcher Vermögensverwalter Lamda Wealth und der Lamda Privatbank in Liechtenstein.

Die Athener Staatsanwaltschaft wirft der von Lavrentiadis kontrollierten Proton Bank vor, 700 Millionen Euro ins Ausland geschafft zu haben. Das Institut musste vor wenigen Wochen mit 900 Millionen Euro vom griechischen Staat gerettet werden.

Lesen Sie mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.

(Autor: Jorgos Brouzos)

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