«Wir wollen in unseren Boutiquen nicht nur klassisch Uhren verkaufen, wir wollen zum Serviceanbieter werden» - diesen Plan verkündet Jean-Claude Biver, Chef des Luxusuhrenherstellers Hublot, im Gespräch mit dem «Sonntagsblick».

Am Beispiel der neuen Filliale in Gstaad erklärt er: «Wir finden Skilehrer für die Familie, suchen den Kunden ein Chalet für die Ferien, buchen Helikopterflüge und organisieren den Transfer vom Flughafen.»

In einer Boutique in den USA habe ein Mann eine teure Uhre gekauft aus Freude, dass ihm der Verkäufer 5000-Dollar-Baskettball-Tickets organisiert habe, so Biver.

Auch in Cannes erfülle man schon «alle möglichen Wünsche». Die wenigsten Leute kämen dort in den Laden, um eine Uhr zu kaufen, sagt der Hublot-Chef - und ergänzt: «Wenn der Kunde es wünscht, könnten wir sogar eine weibliche Begleitung für den Abend vermitteln.»

Allerdings scheint nicht jedermann für den geplanten Service in Frage zu kommen: «Natürlich hängt das auch davon ab, wie bekannt Sie in der Öffentlichkeit sind. Wenn wir für Sie ein Hotelzimmer buchen, müssen wir davon ausgehen können, dass Sie auch kommen», sagt Biver.

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Zusätzlich zu den aktuellen Läden sind laut dem Hublot-CEO zwei weitere in Zürich und Luzern geplant.

(tno)