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IWF-Chefposten: Wer Strauss-Kahn beerben könnte

Ein Kandidat aus der Schweiz, etliche aus Deutschland, und auch die Länder ausserhalb Europas melden Anspüche an: Während Dominique Strauss-Kahn in den USA im Gefängnis sitzt, läuft die Debatte über

Veröffentlicht am 17.05.2011

China hat sich in die Debatte um die Nachfolge des inhaftierten IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn eingeschaltet. Die Auswahl der Führungsspitze des Internationalen Währungsfonds solle auf der Basis von "Fairness, Transparenz und Leistung" erfolgen, sagte eine Sprecherin des Aussenministeriums in Peking.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere EU-Spitzenpolitiker wollen wegen der Schuldenkrise auch künftig einen Europäer auf dem Chefsessel des IWF sehen. "Wir wissen, dass auf mittlere Zeiträume sicherlich die Schwellenländer auch Anspruch haben - sowohl auf den Posten des IWF-Chefs als auch auf den Posten des Weltbank-Chefs", sagte Merkel.

Es gebe in der jetzigen Phase aber gute Gründe, dass Europa auch gute Kandidaten zur Verfügung habe. Als Kandidatin mit guten Erfolgsaussichten gilt die französische Finanzministerin Christine Lagarde. Doch auch der Name des Schweizer Chefs der Deutschen Bank, Josef Ackermann, und des ehemaligen deutschen Finanzministers Peer Steinbrück werden genannt.

Sehen Sie in unsere Bildstrecke oben, wer als Strauss-Kahn-Nachfolger gehandelt wird.

(tno/rcv/sda)

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