Jermann hatte das Forschungsinstitut seit September 2007 ad interim geführt. Der vorherige Direktor Ralph Eichler war als Präsident an die ETH Zürich berufen worden. Der neue PSI-Direktor war bereits im Dezember des vergangenen vom Bundesrat gewählt worden.
Mesot führte seit 2007 die Forschungskommission des PSI und wirkte als Titularprofessor an der ETH Zürich. Im April dieses Jahres wurde er zum ordentlichen Professor für Physik auf den ersten gemeinsamen Lehrstuhl der ETH Zürich und der EPF Lausanne berufen. Mesot sei ein international anerkannter Wissenschaftler mit einem überzeugenden Leistungsausweis auf dem Gebiet der Festkörperphysik, teilt das PSI mit. Die ETH hatte ihn 2002 für seine Forschung zur Hochtemperatur-Supraleitung mit dem Latsis-Preis augezeichnet. Als PSI-Direktor werde Mesot noch rund 20% seiner Zeit der wissenschaftlichen Arbeit widmen, heisst es in der Mitteilung. Es sei ihm wichtig, den direkten Kontakt zu den Forschenden nicht ganz zu verlieren, wird Mesot zitiert.

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