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Kaspar Villiger: «Ein Jammer»

Kaspar Villiger sei sehr enttäuscht von dem Vorfall. (Bild: Keystone)

UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger geht davon aus, dass es sich bei dem jüngsten Betrugsfall um einen Einzelfall handelt. Den Vorfällen wolle man nun genau auf den Grund gehen.

Veröffentlicht am 16.09.2011

Bei dem Betrugsfall handle es sich «um einen sehr professionell gemanagten Betrugsfall», erklärte UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger an einer Veranstaltung am Donnerstag in Riehen BS. Wahrscheinlich handle es sich um einen Einzeltäter.

Gegen Betrug sei man nicht gefeit, sagte der Alt-Bundesrat, wie die «Tagesschau» von Schweizer Fernsehen SF berichtete. Der Sache werde nun auf den Grund gegangen und die UBS werde die nötigen Lehren daraus ziehen, sagte Villiger an der Generalversammlung des Arbeitgeberverbands Basel, wo er als Gastreferent auftrat.

Er könne nicht verhehlen, dass er persönlich sehr enttäuscht von dem Vorfall sei, sagte Villiger weiter. Wichtig sei aber, dass das Unternehmen fundamental stark bleibe.

Es sei "ein Jammer", dass die UBS nach harter Arbeit während zwei Jahren und ganz enormen Fortschritten durch dieses Ereignis wieder sehr stark zurückgeworfen werde, sagte Villiger. Er könne dies aber nicht ändern, "das unselige Ereignis ist passiert". Nun dürfe aber nicht gejammert werden, sondern es müsse weiter an der UBS gearbeitet werden.

(laf/rcv/sda)

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