Der ecuadorianische Notenbankchef Pedro Delgado gibt sein Amt auf, weil er einen vermeintlichen Universitätsabschluss in Wirtschaftswissenschaften nur vorgetäuscht hat. Er habe einen schweren Fehler begangen, als er sich vor 22 Jahren für einen MBA-Studiengang einschreiben wollte, sagte Delgado.

«Ich habe ein falsches Dokument vorgelegt, wonach ich über ein Diplom verfüge, das ich gar nicht habe», gestand er vor Journalisten. Er bedauere dieses Fehlverhalten zutiefst und trete mit sofortiger Wirkung zurück.

Delgado ist ein Cousin von Präsident Rafael Correa, der sich im Februar zur Wiederwahl stellt. Er führte die Notenbank des südamerikanischen Landes seit November 2011. Über seinen vorgetäuschten Universitätsabschluss hatten im Vorfeld mehrere Lokalzeitungen berichtet.

(muv/vst/sda)

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