Ulrich H. Moser, Präsident der Gesellschaft für Marketing (GfM), zitierte zum Auftakt der 21. Konferenz vom 23. März aus dem mit vier Oscars preisgekrönten Kinofilm «The King’s Speech»: «It takes leadership to confront a nation’s fear. It takes friendship to conquer your own.»

Was unter vorbildlichen Führungspersönlichkeiten zu verstehen ist, gaben die Professoren der Universität St. Gallen vor, unter deren akademischer Leitung die diesjährige Konferenz stand: Torsten Tomczak erklärte, dass es zwei Typen von Leaders gibt, die einen, die Trends folgen – und die anderen, die Trends setzen; Wolfgang Jenewein ergänzte, worauf es ankommt: «Managers do things right. Leaders do the right things.» Die deutschen Referenten Peter Wippermann (Trendforscher) und Hermann Scherer (Bestsellerautor) rieten dem Publikum zwei Dinge, um Macher zu sein: Der Kunde steht gemäss Wippermann im Mittelpunkt, auch wenn er dort stört. «Stellen Sie die Dinge in Frage», sagte Scherer.

Wie dies Leaders – auch als Dienstleister am, nicht im Unternehmen – in der Praxis leben, davon berichteten etwa Jörg Winkelmann (Vice President Marketing & Communications IBM), Sahar Hashemi (Gründerin Coffee Republic), Frank Bodin (Chairman Euro RSCG Switzerland), Adrian Kammer (Leiter Kampagnen Bundesamt für Gesundheit) oder Herbert Bolliger (Präsident der Generaldirektion Migros-Genossenschafts-Bund).

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