«Make Money – Die Markus Frick Show» hiess die Sendung auf dem Nachrichtensender N24, in der Markus Frick seit 2006 sein Investorenwissen weitergab. Doch dann gab es Ermittlungen, wie die «Bild»-Zeitung schreibt. Der Vorwurf: 20'000 Kleinanleger kauften nach Fricks Empfehlung Aktien, die er über Mittelsmänner auch selbst besass. 

Das Landgericht Berlin verurteilte Frick 2011 schliesslich wegen verbotener Marktmanipulation zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung – weil er «gutgläubiges Werkzeug» internationaler Hintermänner gewesen sei, schreibt die Zeitung weiter.

Jetzt ermitteln Staatsanwälte dem Bericht zufolge wegen einer ähnlichen Masche. Wieder soll Frick Aktienkurse künstlich in die Höhe getrieben haben. Der ehemalige Börsen-Guru sitzt laut «Bild» in Frankfurt am Main in U-Haft.

(tno/chb/jef/tke)