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Megaupload-Kim Dotcom bleibt hinter Gittern

Kim Dotcom soll mit Megaupload bis 150 Millionen Dollar illegal verdient haben. (Bild: Keystone)

Der Gründer des Internet-Filesharing-Dienstes Megaupload bleibt weiterhin in Haft. Ein Richter in Neuseeland hat eine Freilassung gegen Kaution von Kim Schmitz alias Kim Dotcom abgelehnt. Bei einer Au

Veröffentlicht am 25.01.2012

Kim Dotcom alias Kim Schmitz bleibt in Neuseeland weiter in Haft. Ein Richter lehnte es nach neuseeländischen Medienberichten am Mittwoch ab, den Deutschen gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuss zu setzen.

Der Gründer der Internet-Tauschplattform Megaupload muss bis mindestens 22. Februar hinter Gittern bleiben. Kim Schmitz hatte sich beim einem vorausgehenden Gerichtstermin für unschuldig erklärt.

Die Datentausch-Plattform Megaupload war vergangene Woche auf Betreiben der US-Behörden vom Netz genommen worden. Kim Dotcom und seine führenden Mitstreiter wurden in Neuseeland festgenommen. Die Amerikaner haben in Neuseeland einen Auslieferungsantrag gestellt.

Der US-Anklage zufolge war Megaupload ein zentraler Umschlagplatz für Raubkopien von Musik und Kino-Hits. Die Betreiber hätten die massiven Urheberrechtsverletzungen nicht nur gefördert, sondern auch selbst mindestens 150 Millionen Dollar daran verdient, lautet der Vorwurf.

Ein Auslieferungsverfahren könnte Monate dauern, sagen Rechtsexperten. Bei einem Schuldspruch drohen Schmitz bis zu 20 Jahre Haft.

(rcv/sda)

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