Die linke «Wochenzeitung» («WOZ») veröffentlicht ein Heft unter dem Titel: «Die 300 Reichsten - wollen nicht teilen!» Hintergrund: Die Redaktion wollte die Reichen zur Millionen-Spende überreden.

Dazu habe die Zeitung nun eine Initiative gestartet, die die Reichsten zur nachhaltigen Umverteilung der Vermögen zwingen soll - die sogenannte Together-Initiative. Man schrieb die «300 Reichsten» an und sprach teilweise persönlich an den Toren ihrer Villen vor, um eine Million Franken zur Unterstützung der Initiative einzufordern.

Die Aktion war ein Schlag ins Wasser - niemand hatte Geld für die «WOZ» übrig.

Milch-Milliardär Theo Müller aber war gegenüber den Journalisten hilfsbereit: «Es kamen mir starke Zweifel an Ihrer Zurechnungsfähigkeit – falls ich Ihnen die Adressen einiger exzellenter Psychologen und Psychiater in Zürich nennen darf, lassen Sie es mich wissen.»

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Das Original, die «300 Reichsten 2012» des Wirtschaftsmagazins BILANZ, wird diesen Freitag erscheinen.

(chb/vst)