Urs Rohner ist das Aushängeschild der Credit Suisse. Seit zwölf Jahren sitzt er in der Führung der Bank und seit 2011 führt er das Unternehmen als Präsident des Verwaltungsrats. Doch dunkle Wolken hängen über der Credit Suisse, während seiner Zeit als Präsident ist die Aktie um über 60 Prozent gefallen.

Das grösste Problem: Die Schwarzgeldvergangenheit holt die Bank immer wieder ein. Erst Anfang April durchsuchten Ermittler die CS-Räumlichkeiten in Paris und Amsterdam. Und im Dezember 2016 zahlte die Credit Suisse eine Busse von 2,5 Milliarden Dollar wegen Tricksereien im amerikanischen Hypothekenmarkt.

Angeblich nichts gewusst

Bereits im Jahr 2014 wurde die CS in den USA wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu einer Busse von 2,8 Milliarden Dollar verurteilt. Doch Rohner konnten die Skandale nichts anhaben. Nach eigener Aussage hat er von den illegalen Machenschaften jeweils nichts gewusst.

An der Generalversammlung vom Freitag muss sich Rohner auf viel Kritik gefasst machen. Seine Wiederwahl als VR-Präsident scheint dennoch nicht in Gefahr.

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Welche Probleme Urs Rohner dringend lösen muss, sehen Sie im Beitrag von SRF Eco vom Montag 24. April 2017.

(btl/chb)