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Murdoch-Managerin mit angeblicher Millionenabfindung

Hat in der Affäre «News of the World» möglicherweise Beweise verschwinden lassen: Rebekah Brooks. (Bild: Keystone)

Neue Enthüllungen im Skandal um das Boulevardblatt «News of the World»: Über zehn Millionen Franken soll die Managerin Rebekah Brooks bei ihrem unfreiwilligen Abgang kassiert haben.

Veröffentlicht am 16.10.2012

Die wegen ihrer Verwicklung in den Medienskandal angeklagte frühere Murdoch-Medienmanagerin Rebekah Brooks soll einem Bericht der Zeitung «Financial Times» (FT) zufolge eine Millionenabfindung bekommen haben.

Als Brooks zum Höhepunkt des Skandals im vergangenen Jahr ihren Posten verliess, soll sie rund 10,5 Millionen Franken kassiert haben, berichtete die «FT».

Die Summe setze sich unter anderem aus Rentenzahlungen, Zuschüssen zu Anwaltskosten und Geld für einen Fahrer zusammen. Brooks drohe allerdings, dass sie das Geld «unter bestimmten Umständen» zurückzahlen müsse. Nähere Details nannte die «FT» nicht.

Möglicherweise Beweise vernichtet

Die 44-Jährige muss sich vor Gericht verantworten, weil sie unter anderem Beweise vernichtet haben soll. In dem Skandal geht es um abgehörte Telefone und windige Recherchemethoden beim Boulevardblatt «News of the World» und anderen Zeitungen aus dem Hause von Medienmogul Rupert Murdoch.

Brooks war von 2009 bis 2011 Chefin der britischen Zeitungsholding von Murdoch, News International. Zuvor war sie unter anderem Chefredakteurin des Murdoch-Blattes «The Sun». Sie ist eine enge Bekannte des britischen Premierministers David Cameron.

(tke/vst/sda)

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