James Murdoch, der jüngere Sohn des Patriarchen, kehrt Ende April an die Spitze des Verwaltungsrats zurück, wie das aus Grossbritannien geführte Unternehmen mitteilte.

Murdoch junior, bisher einfaches Mitglied des Gremiums, soll Verwaltungsratschef Nick Ferguson ablösen. Ferguson hatte 2012 Murdochs Position eingenommen, als dieser wegen eines Telefon-Abhörskandals einer seiner Zeitungen in der britischen Öffentlichkeit unter Druck geraten war.

Spekulationen über Anteilsaufstockung

James Murdoch ist Chef des Film- und Fernsehkonzerns 21st Century Fox, der 39 Prozent der Sky-Anteile hält. Murdochs Aufstieg bei Sky könnte Spekulationen über eine Anteilsaufstockung nähren. Die Murdochs hatten ihre Bezahlsender in Grossbritannien und Irland, Deutschland und Österreich sowie Italien vor zwei Jahren zum grössten privaten Fernsehkonzern Europas gebündelt. Im Zuge dessen nahm die britische Sky-Muttergesellschaft, die früher unter BSkyB firmierte, ihre Tochter Sky Deutschland von der Börse.

Am Freitag berichtete der Konzern von einem unerwartet starken Gewinnanstieg. Dank starken Kundenwachstums kletterte das Betriebsergebnis im ersten Geschäftshalbjahr um zwölf Prozent auf 747 Millionen Pfund.

(reuters/chb)