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Medien
Nathalie Wappler ist die neue Direktorin von SRF

Die neue SRF-Direktorin Nathalie Wappler spricht an der Medienkonferenz, aufgenommen am Montag, 5. November 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Nathalie Wappler: Die 50-Jährige hat lange in Deutschland gearbeitet.Quelle: © KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Das staatliche Medienunternehmen wird neu von einer Frau geleitet. Nathalie Wappler übernimmt die Führung von SRF.

Veröffentlicht am 05.11.2018

Mit der 50-jährigen Nathalie Wappler kehrt ein bekanntes Gesicht zum Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) zurück. Der SRF-Verwaltungsrat hat die 50-Jährige auf Vorschlag des Regionalvorstandes der SRG Deutschschweiz zur neuen Direktorin ernannt.

Die Wahl durch den Verwaltungsrat SRG SSR sei einstimmig erfolgt, wie die SRG SSR mitteilt. Wappler übernimmt die Direktion im Frühjahr 2019 von Ruedi Matter. Mit der Wahl Wapplers führt zum zweiten Mal eine Frau das Schweizer Radio und Fernsehen.

Karriere in Deutschland

Die frühere SRF-Kulturchefin war im Mai 2015 zur Programmdirektorin des Mitteldeutschen Rundfunks ( MDR) gewählt worden. Ab November 2016 hat Wappler beim MDR das TV-, Radio- und Online-Programm in den Bereichen Kultur, Jugend, Bildung und Wissen verantwortet. Sie startete ihre berufliche Laufbahn 1996 als Redaktorin beim 3sat-Format «Kulturzeit». Danach war sie unter anderem für «aspekte» und «Berlin Mitte» beim ZDF tätig.

2005 kam sie zum Schweizer Fernsehen, wo sie zunächst als «Kulturplatz»-Redaktorin und -Produzentin und ab 2008 als «Sternstunden»-Redaktionsleiterin tätig war. 2011 wurde sie Leiterin der Abteilung Kultur von SRF. Wappler Hagen gehörte auch der SRF-Geschäftsleitung an.

Beim SRF arbeitete sie in den ersten Jahren unter anderem als Redaktorin und Produzentin des wöchentlichen Magazins «Kulturplatz» sowie als Redaktionsleiterin und Gesprächsleiterin der dreistündigen Sendung «Sternstunden».

Wie der MDR-Webseite zu entnehmen ist, wurde Wappler Hagen 1968 in St. Gallen geboren. Sie schloss ihr Studium der Geschichte, Kunstgeschichte, Politischen Wissenschaften und Germanistik in den 1990er-Jahren an der Universität Konstanz ab. Auslandsstudien führten sie an die Universität von Bristol in Grossbritannien und an die Stanford-Universität in Kalifornien.

(sda/mbü)

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