Der künftige Verwaltungsratspräsident von Novartis wird eine jährliche Gesamtvergütung von 3,8 Millionen Franken erhalten. Diese werde zu gleichen Teilen in bar und in Aktien ausbezahlt werden. Zudem werde Jörg Reinhardt im Zeitraum von 2014 bis 2016 für verlorene Ansprüche gegenüber seinem vorherigen Arbeitgeber mit insgesamt 2,6 Millionen Euro entschädigt.

Damit wird der neue Verwaltungsrats-Präsident deutlich weniger verdienen als sein Vorgänger Daniel Vasella. Dieser erhielt für 2012 eine Gesamtentschädigung von 13,1 Millionen Franken.

Neue Daten zu Daniel Vasella

Novartis kündigte in einer Mitteilung zudem an, dass noch vor den vorgeschriebenen Offenlegungen im Geschäftsbericht 2013 weitere Angaben zur Vergütung von Daniel Vasella veröffentlicht werden sollen.

Der interimistisch als Verwaltungsrats-Präsident amtende Ulrich Lehner erhält für den Zeitraum vom 22. Februar 2013 nach der Generalversammlung bis zum 31. Juli 2013 eine anteilige Jahresvergütung im Wert von insgesamt 1,9 Millionen Franken, die sich zu gleichen Teilen aus Barzahlungen und Aktien zusammensetzt.

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Vergütung wird wieder umgestellt

Die Vergütung von Lehner beinhalte keine variable oder sonstige Komponente und belaufe sich für den genannten Zeitraum auf rund 790'000 Franken brutto.

Nach dem Ende seiner Amtszeit als Verwaltungsratspräsident ad interim werde die Vergütung von Lehner wieder auf die reguläre Vergütung eines Verwaltungsratsmitglieds von Novartis umgestellt. Diese werde im Geschäftsbericht von Novartis jährlich veröffentlicht, so die Mitteilung.

(chb/tno/awp)