Novartis-Chef Joseph Jimenez hat 2016 insgesamt 10,6 Millionen Franken verdient. Novartis verwendet für die Bezifferung des Gehalts neu die sogenannte «realisierte Kompensation». Für 2015 habe sich die realisierte Kompensation noch auf 10,9 Millionen Franken belaufen, schreibt Novartis in dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht.

Der Wert der gesamten Entschädigung, die dem CEO in 2016 zugesprochen wurde, wird mit knapp 12,0 Millionen Franken ausgewiesen und liegt damit etwas über dem Vorjahreswert von 11,6 Millionen Franken. Darin sind auch Boni enthalten, die erst 2018 bezogen werden können.

Hohe Löhne für Michael Ball und David Epstein

Zweitbestbezahlter Manager war mit einem Wert der Gesamtentschädigung von 8,7 Millionen Dollar Alcon-Chef Michael Ball. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass er dieses Amt erst seit dem Februar bekleidet. Im Vorjahr war der damalige Pharmachef David Epstein mit knapp 9,0 Millionen Dollar die Nummer 2. Epstein, welcher Ende Juni ausgetreten ist, erhielt für 2016 dennoch 8,3 Millionen Dollar.

Der Gesamtwert der für die Geschäftsleitung einschliesslich ausgetretenen Mitgliedern gesprochenen Entschädigung beläuft sich für 2016 auf total gut 70 Millionen Franken, nach knapp 52 im Vorjahr.

Jörg Reinhardt mit 3,8 Millionen Franken

Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt erhielt 2016 wiederum wie schon im Vorjahr gut 3,8 Millionen Franken. An alle Verwaltungsräte zusammen wurden insgesamt 8,0 Millionen Franken entrichtet, nach 7,8 Millionen Franken im Vorjahr.

(sda/gku/cfr)