In Zeiten umfassender Sparprogramme verlangt der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) mehr Lohn für Bankangestellte. 1,5 Prozent oder mindestens 100 Franken pro Monat, so lautet die Forderung. Gerechtfertigt wird dies mit den Milliardengewinnen von 2011.

13 Milliarden Franken hätten die Schweizer Banken im vergangenen Jahr erwirtschaftet, schreibt der SBPV. Dabei stützt er sich auf Angaben der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und der Vereinigung Swissbanking. Dies sei eine Gewinnsteigerung von 20 Prozent gegenüber 2010.

Die Boni seien gekürzt und viele Bankangestellte hätten in den vergangenen zwei Jahren keine Lohnerhöhung zugesprochen erhalten. Deshalb sei es an der Zeit, dass sich die Banken sich gegenüber ihrem Personal «grosszügig» zeigen. Zudem wolle der Verband die «wachsende Lohnschere» im Bankensektor ausgleichen.

(vst/aho/sda)

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